Anfang August 2002 - Jill war gerade 3 Monate alt - gingen wir mit Jeannie und Jill in das Hundeauslaufgebiet im Berliner Grunewald. Jeannie holte ständig Stöckchen aus dem Wasser, und Jill lief vor jedem Wasserspritzer weg. Sie tapste am Ufer auf und ab. Neugierig lief sie irgendwann zu einem fremden Hund und wollte diesen beschnuppern. Dieser aber schnappte sofort zu und verbiss sich hinter Jills rechtem Ohr. Sogar, als der Hundehalter seinen Stafford wegriss, hing Jill noch an ihm dran... Als er endlich losließ, hatte Jill in ihrem Fell einen großes Loch und blutete.
Der andere Hundehalter gab uns seinen Namen und Adresse, wir liefen panikartig zum Auto und wollten so schnell wie möglich zum Tierarzt.... aber es war Sonntag, und wir mussten zu einem Notdienst...

Eine junge Tierärztin, die an dem Sonntag Bereitschaftsdienst hatte, machte auf uns einen sehr unbeholfenen Eindruck. Mit einigen Klammern schloss man das Loch in Jills Fell. Am Montag gingen wir dann zu unser Haus- Tierärztin. Diese war von der Notdienstbehandlung nicht gerade begeistert, denn man hatte mit den Klammern lediglich das Loch im Fell geschlossen, aber nicht korrekt zusammen gefügt. Darum enternte unsere Tierärztin die Klammern und nähte unter Narkose die Wundränder korrekt zusammen.

Auf dem Wege der Besserung.... ...aber kein Wunder bei der Pflege... ;-)
Jill hatte Glück im Unglück, denn das rassetypische weite und lose Fell hat verhindert, dass der Biss schlimmere Folgen gehabt hat. Heute sieht man nichts mehr, auch dank der kompetenten Folgebehandlung unserer Haus- Tierärztin...
In unserer Panik und Angst um Jill glaubten wir damals den mündlichen Angaben des anderen Hundehalters betreffs seines Namens und seiner Adresse, zumal er keinen Ausweis dabei hatte. Er zeigte uns darum seine Hundemarken, die ihn zum Halten seiner zweier Stafford berechtigten. Ich war froh, als sich herausstellte, dass er keine falschen Angaben gemacht hat. Seine Versicherung bezahlte alle Tierarztkosten, immerhin knapp 300 Euro....
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Leider sollte das oben beschriebene Unglück nicht das einzige bleiben. Am 19.01.2005 lief Jill in ein Auto. Es war ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier, aber letztendlich trotzdem meine Schuld. Ich rief Jill zu mir, lobte sie, als sie kam, und dann lief sie zurück - genau in ein Auto...
Nochmals hatte Jill Glück im Unglück, denn es passierte auf einer wenig befahrenen, unbefestigten und sehr holprigen Nebenstraße, wo die Autos nur Schritt- Tempo fahren können. Auch dieses Mal hat ihr weites Fell hat wohl schlimmeres verhindert...

Jill muss aber auch einen Schutzengel gehabt haben, denn es war nichts gebrochen. An der einen Hinterpfote hatte sie eine lange Wunde im Fell, die unsere Tierärtin wieder sehr gut genäht hat, so dass sie heute kaum noch als eine Narbe zu erkennen ist. An der anderen Pfote war der Ballen verletzt. Auch diese Wunden sind verheilt...
...und ich hoffte lange Zeit, dass ich diese Seite nie mehr aktualisieren muss. Doch leider kam es Anfang 2010 noch viel schlimmer. Mehr darüber auf den Seiten ---> SCHWERE OP